Was wird im Rahmen des Programms EnergiespeicherPLUS gefördert?

Das Berliner Förderprogramm EnergiespeicherPLUS fördert die Anschaffung von Stromspeichern, die mehrfach geladen und wieder entladen werden können. Die Förderung erfolgt technologieoffen. Mögliche Speicher sind unter anderem:

  • Batteriespeicher,
  • Salzwasserbatterien,
  • Redox-Flow-Systeme,
  • Wasserstoffspeichersysteme mit Elektrolyseur und Brennstoffzelle.

Die Ladung der Speicher muss über eine in Berlin neu zu installierende Photovoltaikanlage erfolgen. Als neu gilt diese auch dann, wenn eine seit max. 12 Monaten bestehende Anlage, die in Berlin steht,  erweitert wird.

Förderfähig ist je Solaranlage nur ein Stromspeichersystem.

Nicht gefördert werden

  • die zu errichtende Photovoltaikanlage selbst,
  • Eigenbausysteme,
  • Prototypen,
  • gebrauchte Speicher und
  • über Leasing erworbene Systeme.

Weitere Informationen zur konkreten Ausgestaltung des Förderinstrumentes erhalten Sie hier:

⇒ Wer ist antragsberechtigt?

⇒ Wie hoch ist die Förderung?


Warum erfolgt die Förderung nur in Kombination mit der Neuinstallation einer PV-Anlage?

Das Land Berlin verfolgt mit dem Förderprogramm EnergiespeicherPLUS unter anderem das Ziel, den Solarstromanteil am Gesamtenergieverbrauch zu steigern. Für Bürgerinnen und Bürger sowie für Institutionen werden finanzielle Anreize geschaffen, am Ausbau der Erzeugungskapazitäten mitzuwirken.

Zudem dient die Fördermaßnahme der Dezentralisierung der Stromerzeugung durch eine Vielzahl verbrauchsnaher Anlagen und der Entlastung der Verteilnetze in Spitzenlastzeiten. Der Netzausbau kann kleinteiliger erfolgen, was insbesondere in urbanen Räumen sinnvoll ist. Darüber hinaus leisten Photovoltaikanlagen mit Stromspeichersystemen einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität.